Wettervorhersage

Juni 27, 2017

Zum Glück stimmt sie an der See nicht so oft. An den vergangenen Abenden bekamen wir oft eine mäßige Prognose. Da ist es umso schöner, wenn am Morgen die Sonne von einem strahlend blauen Himmel lacht.

So springe ich doch gerne gleich in die Klamotten und mache mich mit Rudi auf den Weg. Die Sonne strahlt nicht nur vom Himmel, sondern noch einmal gespiegelt aus dem ganz glatten Wasser des Tiefs. Die Vögel singen, der Entenkindergarten ist schon in Betrieb. Und man trifft um sechs Uhr keinen Menschen.

Die Begegnungen mit Menschen und Hunden sparen wir uns für die späteren Gassigänge auf.

Er kann es nicht lassen!

Juni 19, 2017

Neun Nächte ohne Marderbesuch! Das ist doch schon ein Grund, mindestens neunmal zu danken.

Aber auf dem Schreibtisch meines Opas stand eine Kachel mit dem Spruch:

Es kann der Beste nicht in Frieden leben, wenn es dem „lieben“ Nachbarn nicht gefällt.

Das wandle ich mal ab:

Es kann der Beste nicht in Frieden schlafen, wenn es dem blöden Marder nicht gefällt.

In der Nacht auf Sonntag hörte ich kurz vor drei Uhr Schritte auf dem Dach. Rudi saß schon aufrecht im Körbchen und wartete nur auf die Erlaubnis zu bellen. Die gab ich ihm.

Darauf gab es eilende Schritte, die Dachpfannen klapperten, daß ich schon überlegte, ob das wohl von der Versicherung getragen würde.

Danach war Ruhe bis fünf Uhr. Dieses Mal gab es noch ein wütendes Gekreisch. Ich nehme an, daß Filou sich ein Gerangel mit dem ungebetenen Gast geleistet hat. Ich lief schnell auf die Straße, um von dort einen Blick auf das Dach zu werfen. Aber die beiden legten keinen Wert darauf. Sie waren weg.

Mit einem mulmigen Gefühl ging ich gestern abend schlafen. Ich betete inständig um eine ruhige Nacht ohne… Und siehe da. Sie wurde mir geschenkt. So beginnen wir mit der Nacht 1 ohne Marder eine neue Staffel.

Morgenlicht leuchtet….

Juni 16, 2017

Rudi war zwei Tage krank. Er hatte Magen-Darm. Sicherheitshalber ging ich mit ihm schon um 5.30 Uhr Gassi. Mit und ohne Katze. Bei dem schönen Wetter ist das wunderschön.

Die Vögel singen aus voller Kraft und die Sonne gltzert durch die Bäume. Heute sind wir zum dritten Mal so früh gegangen. Daran könnte ich mich gewöhnen. Wenigstens, wenn das Wetter so gut ist wie jetzt.

Eine besondere Freude sind die süßen kleinen Erdebeeren, die ich bei der Rückkehr gleich vom Strauch esse.

 

Vier Nächte…

Juni 12, 2017

… ohne Marder.

Wie dankbar bin ich dafür! Ich bete, daß er mein Haus vergißt.

Hach! Wie gut!

Juni 9, 2017

Als ich gestern abend vom Offenen Abendgebet, wo von allen für mich gebetet wurde, zurückkam, herrschte Ruhe im Haus. Der Elektronische Wachhund hat den Abend über nicht einmal angeschlagen.

Kleingläubig habe ich erst einmal kontrolliert, ob er noch intakt war. Er war in Ordnung.

In der Nacht war himmlische Ruhe, wie neulich in den sieben Nächten, bevor der Störenfried zurückkehrte. Auch heute morgen war nichts zu hören.

Gott sei Lob und Dank!

Sturm!

Juni 8, 2017

Es war schon ein heftiger Sturm, der über der Küste tobte. Das fand der Marder wohl auch. Noch dazu immer das Gebell auf dem Boden und von unten aus der Wohnung!

Ich hoffe, er kündigt.

Er wollte schon umziehen auf den Garagenboden. Vom Dach über der Terrasse aus hat er versucht, die Dachziegel anzuheben und hineinzuschlüpfen. Die Dachziegel, die vor 14 Tagen noch in Reih und Glied lagen, sehen jetzt aus wie eine Zackenlitze.

Ich wünsche mir und Euch eine gute Nacht!

 

Update zu meinen Mitbewohnern

Juni 5, 2017

Ungefähr ein halbes Jahr war der Marder nicht mehr auf meinen Dachböden. Aber offenbar hatte er das Haus nie aus dem Blickfeld gelassen. Oft hörte ich nachts , daß sich Tiere auf – nicht  unter – dem Dach jagten.

So richtig entspannend waren die Nächte nicht.

Der Kater, der mit Belle Jolie zusammen hier erschienen war, gehört inzwischen mit zur Familie. Er ist derjenige, der in der Nacht arbeitet, den Garten bewacht, Mäuse fängt und mir sogar junge Ratten als Morgengabe bringt. Wie gut, daß er da ist!

Vor knapp zwei Wochen hörte ich plötzlich in der Nacht wieder die bekannten Tritte auf dem Boden. Panik kam auf. Rudi hat gebellt, ich habe die Bodenklappe geöffnet, den Salmiakgeist erneuert.

Die bange Frage: Soll das nun wieder losgehen mit gestörten Nächten? Monatelang? Ich habe mir Ohropax lose in die Ohren gesteckt, damit ich ihn nicht gar so laut hörte und gebetet. Darüber bin ich tatsächlich noch einmal eingeschlafen.

Am nächsten Morgen habe ich die „Marderhilfe Ostfriesland“ kontaktiert. Der junge Mann wollte am Tag nch Himmelfahrt kommen und den Marder vergrämen.

Am Himmelfahrtstag legte ich mich nachmittags ins Bett, weil ich doch nur wenig geschlafen hatte. Ich sah mir den Kirchentagsgottesdienst im Fernsehen an. Das weckte meinen ungebetenen Gast. Er tobte oben auf dem Boden herum. Ich stellte meinen „Elektronischen Wachhund“ nach oben. Der bellte jedes Mal, wenn sich das Tier bewegte. Es war ein Mordslärm!

Gegen Abend wurde es ruhiger. Der Marder bewegte sich offenbar nur noch in der Isolierung. Und sehr vorsichtig.

Am nächsten Morgen kam der Marderbeauftragte und hängte Stofflappen, die mit einem besonderen „Duft“ getränkt waren, in die Dachlatten. Den elektronischen Wachhund ließ ich scharf. Ein paar Tage gab es immer wieder „Gebell“. Rudi bellte inzwischen mit.

Am Montag im Bibelgesprächskreis ist besonders für mich und meinen ungebetenen Gast gebetet worden. Seitdem habe ich nun schon sieben Nächte ruhig geschlafen. Auch tagsüber ist fast immer Ruhe. Ich bin so froh und dankbar!

In der Vergangenheit ist auch immer dafür gebetet worden, aber jetzt habe ich sieben Nächte Ruhe gehabt. Ich hoffe und bete, daß der Marder nicht mehr hereinkommen will.

Kampfkatze(n)

Oktober 12, 2016

Die Katze Belle-Jolie hat sich gut eingelebt, ist kastriert und gechipt und tätowiert. Sie hat auch schon ein paar Tage den Garten gehütet und den Werkraum mit Katzenklappe erkundet.

Gleichzeitig mit ihr tauchte ein (vermutlich) Kater auf, dem sie auch draußen etwas in ihrem Schüsselchen ließ. Ansonsten hat sie ihn auf die Büsche am Rand des Grundstücks verwiesen.

Ich vermute, daß er sich ab und zu ein Scharmützel mit dem Marder liefert oben auf dem Dach.

-Das Dach ist inzwischen an ein paar Stellen vom Dachdecker mit einem kleinmaschigen Draht abgedichtet worden.-

In der Morgendämmerung hört man manchmal ein böses Kreischen.

Belle-Jolie duldet keine Katzen  sonst auf dem Grundstück. Gestern wagte es trotzdem eine. Sie erhielt sofort den Platzverweis, mochte es aber wohl nicht glauben und kam wieder.

Belle schoß auf sie los, und dann gab es ein Kreischen und ein Katzenknäuel. Aber keine war verletzt. Die Fremde hatte noch nicht genug und kam wieder. Darauf saßen sich beide in ca. zwei Metern Entfernung gegenüber und starrten sich an. Beide fast doppelt so breit wie sonst. Bestimmt eine Viertelstunde.  Dann erst ging die Fremde zurück nach Hause.

Schreck am Morgen

September 2, 2016

Bei der Rückkehr vom morgendlichen Spaziergang mit Rudi hörte ich vom Dach des Carports plötzlich einen Plumps und sah durch die Decke über mir ein Tier mit einem weißen Bauch. Ganz so wie auch die Marder von unten aussehen. O Schreck! Was nun? Eine Freundin meinte, ich hätte hoffentlich einen Spaten zur Hand gehabt. – Hatte ich nicht. Zum Glück! Denn dann ertönte von oben ein Begrüßungsmiau. Es war Belle Jolie, die auf diesem Weg auch in den vorderen Bereich gelangen konnte.

Und ich hatte mir Gedanken gemacht, wie sie wohl das Tor und den Zaun überwinden könnte, wenn ….

Update

September 2, 2016

Nach dem Besuch des Kammerjägers gab es zwei mal schon fünf ruhige Nächte, und dann kam das Tier zum Kontrollieren, ob es dort immer noch so unwirtlich ist.

Ich lerne, mich in Geduld zu fassen und abzuwarten, bis es die Böden endgültig zum K….. findet. Das fällt mir leichter, als ich gedacht hatte, weil der Dachdecker in Urlaub ist. Und den brauche ich unbedingt.